Foto: Chris Wawrzyniak

Foto: Chris Wawrzyniak

„Mach dir ein Bild“ ist in der Gründungsphase einer Social Entrepreneurship

Mit diesem Projekt haben wir gemeinsam einen performativen Raum geschaffen, in dem sowohl individuelle Standpunkte, als auch kulturelle Traditionen direkt von ihren Trägern kommuniziert werden können. Um diesen Raum nutzen zu können, muss das Projekt einen Schritt weiter gehen. Die Gründung einer Social Entrepreneurship bietet die Infrastruktur, mit der das Projekt dauerhaft gefestigt werden kann und ist die konsequente Weiterführung von „Mach dir ein Bild“. Diese Social Entrepreneurship bietet neue Ansätze, in der wir auf komplexe Probleme adäquate Antworten finden und umsetzen möchten. Die Gründung eines sozialen Unternehmens bietet uns die Möglichkeit, durch unternehmerisches Denken und kreatives Handeln zum Wohle der Gesellschaft beizutragen und Lösungsansätze zu einer Verbesserung von gesellschaftlichen Missständen zu finden.


„Mach dir ein Bild“ wird zur „Kompanie der Kreativen“

Seit Sommer 2014 steht das Projekt „Mach dir ein Bild“ Ruanda, unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Das Projekt greift den in der Verfassung der UNESCO aufgeführten, übergeordneten Leitsatz auf:

„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“

Wir sind der Überzeugung, dass Missverständnisse, mangelnde Bereitschaft und die Möglichkeit, das fremde Gegenüber anzunehmen und als Quelle der Erweiterung des eigenen Horizonts zu erkennen, der Ursprung von Konflikten, Auseinandersetzungen, Vorbehalten und Vorurteilen ist.


Und am Ende ein großes Fest

Realisierbar ist dieses Vorhaben. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass in der Zusammenarbeit mit Menschen aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft, solche Projekte machbar sind. Unser Traum geht aber noch einen Schritt weiter.
Am Ende werden die Ergebnisse der Kinder in den jeweiligen Ländern und auch hier in Deutschland präsentiert. Das war von Anfang an so und das hat auch sehr gut funktioniert.
Unser Ziel ist es aber, ein Kulturfestival zu entwickeln, das die Arbeiten der Kinder aus Ostafrika in einen gemeinsamen Kontext stellt.
Geplant ist eine Kunstkarawane, die an verschiedenen Orten in den angegeben ostafrikanischen Ländern, den Menschen zeigt, dass wir über die Sprache der Kunstbegreifen können, dass wir alle Menschen sind.

Ein Fest gestaltet von den Kindern und mit den Kindern. Ein Fest, das auf Wanderschaft geht. Es wird nicht möglich sein, alle beteiligten Kinder in einem der Länder zu versammeln, jedoch wird es möglich sein, den Kindern aus jedem der Länder zu zeigen, was in den Nachbarländern entstanden ist und die Karawane auch nach Deutschland reisen zu lassen, um uns hier ein Bild machen zu können.

Die Arbeiten der Kinder offenbaren uns, was uns miteinander verbindet:
Wir trauern, lieben, fürchten und lachen, weil wir Menschen sind.
Sie zeigen uns deutlich, dass es nur eine Welt gibt.
Die Besinnung auf die Gemeinsamkeiten birgt ein großes Potenzial.

 

Weitere Infos folgen.

 

 

Marie Köhler, Stand: Juni 2015