// Abschlusspräsentation in Netphen. Ein voller Erfolg! //

Um 16 Uhr öffneten sich die Türen der Realschule am Kreuzberg in Netphen. 200 Besucher waren gekommen, um die Ergebnisse aus dem Projekt „Mach dir ein Bild –in Netphen“ zu sehen. Es wurde getanzt, musiziert, und mit den Kindern der Root Foundation geskypt. Jeder einzelne Teilnehmer hat uns in diesem wunderbaren Kooperationsprojekt im letzten Jahr mindestens einmal vom Hocker gehauen.

Sichtweisen haben sich verändert, die Perspektive auf Ruanda ist jetzt eine andere. Talente haben sich entwickelt, großartiges ist entstanden. Das Ziel war es, über einen künstlerischen Dialog gemeinsame neue Perspektiven zu eröffnen. Einen Dialog, der alters-, herkunfts-, sprach- und religionsübergreifend ist. Ein Dialog, der dazu beitragen soll, dass sich die eigene Kreativität frei entfaltet. Junge Menschen wurden in einen Dialog geführt, der in der Lage ist, stereotype Bilder, Ängste und Vorbehalte abzubauen. Genau das hat funktioniert.

Wir sind stolz und beeindruckt von den Ergebnissen und danken allen Schülern, Lehrern, Eltern und Künstlern für diese wunderbare Zusammenarbeit.

Das „Mach dir ein Bild“ Team

P.S.: Am Montag den 29.02.2016 berichtet der WDR in der WDR Lokalzeit Südwestfalen über dieses Kooperationsprojekt. Projektleiterin Marie Köhler wird als Studiogast live da sein. Schaltet um 19:30 ein, es wird gut!

// ABSCHLUSSPRÄSENTATION AM 20.02.2016 //

Am 20.02. werden die gemeinsamen Ergebnisse des Kooperationsprojekts der Schüler aus Netphen und der Kinder aus Ruanda in Netphen präsentiert. Es werden die unterschiedlichen Positionen der Schüler aus beiden Ländern in Bild, Tanz, Musik und Video gezeigt.

Dazu laden wir herzlich ein!

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Veranstaltung am 20.02.2016
Beginn: 16 Uhr
Ort: Realschule Am Kreuzberg NETPHEN
Haardtstraße 35 57250 Netphen
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// ARTISTS AGAINST CHILD SOLDIERS and WAR //

Das Musikvideo aus der Zeit im Kongo ist fertig!
Unter dem Namen „Safari ya amani“ gestalteten Künstler aus der DR Kongo im November 2015 die kulturelle Woche in Goma.

„Safari ya amani“ heißt Reise zum Frieden. Unter diesem Moto wurde getanzt, gesungen und Theater gemacht. Am Ende wurde ein gemeinsamer Song innerhalb eines Tages komponiert. Am nächsten Tag sind wir gemeinsam in ein Musikstudio gegangen, um den Song zu produzieren und am darauffolgenden Tag wurde das Video gedreht. Es war nicht viel Zeit und doch am Ende machbar und gut.

In dem Text geht es darum, dass wenn sich Künstler zusammenschließen und für den Frieden kämpfen, Dinge sich zum positiven verändern können.

Danke an die Künstler und die Kinder aus Goma. Es war eine beeindruckende Zeit.
Marie

// AUSSTELLUNG und VIDEODREH in Kigali, Rwanda //

Foto: Marie Köhler

Anschließend an unsere Recherchereise in den Kongo, fuhren wir zurück nach Kigali, um dort für das gemeinsame Projekt der Partnerschule in Netphen/Deutschland und der Root Foundation/Kigali das Musikvideo zu drehen und die ersten Ergebnisse unseres Projektes im Goethe-Institut zu präsentieren.

In der Root Foundation haben wir mit den Kindern und den Musikern der Calabash Crew aus Ruanda, von denen auch der Song 'Let's talk about Love' ist, die andere Hälfte des gemeinsamen Musikvideos gedreht, was allen viel Freude bereitet hat.

Die Kinder aus unserer Partnerorganisation Root Foundation haben ihre „My Talentshow“ präsentiert. Sie haben Malereien ausgestellt, Gedichte vorgetragen, traditionellen Tanz und die Choreographie aufgeführt, welche sie mit Hilfe von Marina für das Musikvideo 'Let's talk about love' einstudiert haben.
Das gemeinsame Musikvideo der Schüler aus unserer Partnerschule und der Kinder der Root Foundation war ebenfalls ein Highlight.
Zu unserer großen Freude reisten drei Künstler aus Goma an, um die Präsentation mit ihren musikalischen Künsten zu begleiten.

Ein toller Abend, glühende Kinderaugen, begeisterte Besucher.

Hier ein paar Eindrücke.

Liebe Grüße
Marie und Jana

// RECHERCHEREISE im KONGO & RWANDA //

Zehn Tage Kongo // Erste kulturelle Woche in Goma // Wieder zurück in Kigali, Ruanda.

Yves, Marie und Jana mit Kids in Organisation Sangoa/Goma/DRC

//Zehn Tage Kongo //
Wir reisen ohne Probleme am 28. November 2015 in die DR Kongo ein. Yves Ndagano, ein Künstler aus Goma, holt uns an der Grenze ab.
Alles ist grün und paradiesisch.
Der Kongo ist geprägt durch über 150 verschiedene Kulturkreise. Allein in dem Großraum Goma in der Region Nord-Kivu leben Menschen aus 16 Kulturkreisen zusammen. Die Regionen Nord-und Süd-Kivu gelten als Konfliktgebiete, da sich unterschiedliche Milizen gegenseitig bekämpfen. Trotz allem: Goma ist eine tolle Stadt, die Menschen sind sehr freundlich.

//Erste kulturelle Woche in Goma//
In Goma fand die erste kulturelle Woche statt: „Safari ya amani“ - Reise zum Frieden. Drei von Künstlern initiierte Organisationen haben sich zusammengetan, um Orte zu schaffen, an denen Kinder unterstützt werden können: Kinder, die Soldaten waren, Straßenkinder, oder Kinder die andere schreckliche Erlebnisse erfahren mussten.

Am ersten Morgen in Goma haben sich über 50 Künstler der Stadt getroffen, um über ihre Probleme zu diskutieren - über Krieg, Frieden und die Zukunft. Man hat uns willkommen geheißen und uns in die Diskussion integriert. Dadurch ist ein Austausch entstanden, den wir so noch nicht erlebt haben: Ein Austausch, bei dem es wirklich um etwas ging; ein Treffen, bei dem jeder Anwesende zu Wort gekommen ist, bei dem jede Meinung respektiert wurde. Es war ein Aufeinandertreffen, das spüren ließ, dass sich etwas ändern muss und auch ändern wird.
Wir haben sehr viele wirklich talentierte Künstler getroffen. Menschen, die durch die Sprache der Kunst etwas zu sagen haben.

Es wurde getanzt, getrommelt, gelacht und musiziert. Die Message der Künstler ist: Wenn Kinder über die Kunst lernen können, sich selbst zu stärken und sich auf künstlerische Weise ausdrücken können, gibt man ihnen die Möglichkeit, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.
Und es funktioniert. Wir haben Großartiges gesehen und erlebt: Jede Bühnenshow am Ende des Tages war ein Highlight. Ob traditioneller Tanz, Theater zu unterschiedlichen Themen oder Musik-Performances haben uns gezeigt, dass die Menschen in Goma entschieden haben, Kunst zu machen, um für den Frieden zu kämpfen.
Zum Abschluss unserer Reise nach Goma haben wir zusammen einen Song komponiert, der die gemeinsame Botschaft der Künstler und die Bereitschaft zur Veränderung eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.
An einem einzigen Tag wurde der Song im Studio produziert und am nächsten Tag haben wir das Video gedreht.
Alles ist innerhalb von einer Sekunde machbar. Das haben wir gelernt!

// Persönliche Gedanken zum Schluss//
Während im Grünen Kunst gemacht wurde, kreisten über uns Militärhubschrauber, zudem alle zehn Minuten ein UN-Flugzeug. Die Stadt ist voll mit Hilfsorganisationen. Was genau dort oben passiert, worum es wirklich geht, wissen wir nicht. Wer wem genau hilft, oder auch nicht, bleibt größtenteils im Verborgenen. Wer welche Interessen verfolgt, ist nicht zu begreifen.
Goma ist ein schöner Ort. Ein Ort mit tollen Menschen. Ein Ort an dem man schnell vergisst, dass darum herum gekämpft wird. Ein Ort, an dem sich die Menschen wünschen, dass sich das Bild nach Außen verändert. Menschen, die sich wünschen, dass wir genauer hinschauen. Das wir erkennen, wie großartig der Kongo ist. Wie vielfältig seine Kulturen sind. Wie wertvoll die unterschiedlichen Künste sind. Daher ist es an der Zeit, den Fokus auf den Kongo zu ändern.

Wenn wir unsere Sicht ändern, wenn wir wirklich Interesse an den Menschen dort haben, wenn wir Lust darauf haben, uns mit den Menschen auszutauschen, erst dann werden wir erkennen, dass diese vielfältige Kultur uns einen Schatz bietet, der mehr Wert ist, als das Coltan, das Gold und die Diamanten, die wir aus diesem riesigen Land holen, um uns reich und gut zu fühlen.

Der Kongo, reich an Rohstoffen und doch eines der ärmsten Länder zugleich. Paradiesische Natur. Großartige Kulturen. Der Wusch nach der Frieden im eigenen Land.

Die Eindrücke aus den zehn Tagen im Kongo werden uns noch lange beschäftigen. Wir fragen uns jedoch, wie es weiter geht.
In den unzähligen Gesprächen mit den Künstlern vor Ort wurde uns klar, wir können nicht die Welt verbessen und retten, aber wir können zusammen dafür sorgen, das diese Welt in der wir leben, ein Ort wird, an dem Hass und Krieg überflüssig sind. Ein Ort, an dem das Leben menschenwürdig sein muss, ein Ort, an dem das Leben nicht in Scheiße versickert. Ein Ort, an dem Kinder nicht töten müssen, nicht in Mienen arbeiten müssen, nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen.

Menschen können einen Raum erschaffen, in dem niemand von irgendjemandem abhängig ist. Einen Raum, in dem jeder Mensch sich auf Augenhöhe begegnen kann.
Unsere Erlebnisse hier zeigen uns deutlich, dass wir den gemeinsame Ansatz, die Veränderung nur dann möglich wird, wenn wir uns zusammen tun und das mit den Mitteln der Kunst, die jeder Waffe überlegen sind. Weil sie nicht zerstören, sondern heilen. Weil sie Befreien und nicht unterdrücken, weil sie Freude und Kraft statt Tod und Unheil verbreiten. Weil sie das Herz der Menschen aktivieren und nicht den Hass schüren.
Zusammen haben wir uns entschlossen, in den nächsten drei Jahren diesen Weg gemeinsam zu gehen.

// Unser Vorhaben, bald noch etwas ausführlicher. //
„Kunstkarawane Ostafrika“. Ein Projekt, in dem sich Künstler aus dem Kongo und Deutschland zusammenschließen, um mit allen Nachbarländern wie, Ruanda, Uganda, Burundi, Kenia und Tansania verschiedene Kunstprojekte auf die Beine zu stellen.
Mit verschiedenen Regierungsabgeordneten aus der Region um Goma herum haben wir gesprochen. Das Projekt ist willkommen.
Unsere einzige Bitte ist ein Ort, an dem sich alle Künstler treffen können. Ein Kulturzentrum, an dem gemeinsam Kunst gemacht werden kann. So einen Ort hat Goma noch nicht. Die Chancen stehen gut. Wir freuen uns darauf.

Liebe Grüße aus Ruanda
Marie und Jana

// FINALE: Workshops in Netphen //

Foto: Jana Luck

Foto: Jana Luck

Neues bei „Mach dir ein Bild“

Es wurde gesungen, getanzt, fotografiert, gefilmt, musiziert und vor allem viel gelacht.

Dass in der Workshopzeit an der Realschule in Netphen etwas Gutes am Ende rauskommen würde, daran haben wir nicht gezweifelt. Dass am Ende die Schüler aber Arbeiten abgeliefert haben, die in ihrer Professionalität so überragend waren, hat uns überrascht.
Ein gemeinsamer Song mit den Kindern aus Ruanda sollte komponiert werden, das Video zur Hälfte hier gedreht werden. Eine Plattform sollte entstehen, auf der sich beide Seiten mittels Fotos, Videos, Interviews und Musik austauschen können.
Das hat funktioniert. Und das sehr gut!

Am Ende der Woche war die Aufregung groß. Es wurde sich geschminkt und Kostüme angezogen, sich aufgewärmt und Kameras eingestellt, sich eingesungen und dann ging es los. Hoch oben auf dem Hügel über der Schule, mit Blick auf Netphen wurde das Musikvideo gedreht. Herbstlicher Nebel und bunte Blätter bildeten die Kulisse für eine eindrucksvolle Szenerie.

Nach abgefrorenen Händen, Pizza im Nieselregen und nassen Füßen, war am Ende alles im Kasten.
Die Hälfte des Musikvideos ist fertig. Marie und Jana werden im November in den Kongo und nach Ruanda reisen, um mit Kindern vor Ort die zweite Hälfte zu produzieren.

Kurzum, es war eine ereignisreiche und produktive Woche gefüllt mit lachenden Mündern und großen Fortschritten.

Für weitere ausführliche Informationen, hier der Artikel der Siegener Zeitung und der WAZ:

http://www.siegener-zeitung.de/…/Mach-dir-ein-Bild-e1d58b84…

http://www.derwesten.de/…/sommermaerchen-im-herbstwald-id11…

 

Liebe Grüße
Euer „Mach dir ein Bild“-Team

Fotos: Jana Luck

// 1. Runde der Workshops an der Partnerschule in Netphen ! //

Foto: Jana Luck

Foto: Jana Luck

Letzte Woche sind die Workshops in unserer Partnerschule in Netphen gestartet!
Schüler der neunten und zehnten Klasse haben musiziert, getanzt, interviewt, fotografiert, sich ausgetauscht und es wurden viele, viele tolle Ideen entwickelt.

Tänzer Alexes Feelmo hat begonnen mit den Schülern eine Choreographie für das Musikvideo zu erarbeiten und im Musik-Workshop wurde selbst komponiert: mit Keyboard, Bass und Schlagzeug wurde der in Ruanda komponierte Song 'Let's talk about Love' mit Unterstützung des Musiklehrers Herrn Mann neu interpretiert, dazu wurde gesungen und Raplines getextet. Ab Oktober wird unter der Leitung des Musikers Albrecht Schrader weiter an dem Song gearbeitet.
Fotografin und Leiterin des Projekts Marie Köhler hat mit den Schülern des Videokurses deren liebsten Musikvideos analysiert, begonnen Ideen für das Musikvideo zu sammeln und Skripts zu schreiben. Ab Oktober wird dann der Filmemacher Christopher Deutsch den Videodreh begleiten.
Gemeinsam mit Medienkunst-Studentin und Fotografin Jana Luck gab's einen Crash-Kurs in analoger Fotografie und 12 analoge Kameras wurden für die nächsten Monate in die Obhut der Teilnehmer_innen übergeben.
Journalistin Anke Van de Weyer hat eine Einführung ins Radiomachen gegeben und sowohl Mitschüler, als auch Workshopleiter wurden für einen eigenen Podcast interviewt.

Wir freuen uns, dass wir diese Woche drei weitere Gäste in den Workshops begrüßen durften:
Ein besonderer Gast war Patrick Kiruhura, der Leiter der Root-Foundation in Ruanda. Er hat einen Einblick in seine Arbeit in der Root-Foundation gegeben und hat erzählt, warum er sich entschlossen hat, einen Ort für Straßenkinder zu schaffen, an dem gespielt, gelernt und Talente entdeckt werden können. Er hat die Workshops begleitet und eine Einführung in die Sprache Kinyarwanda gegeben.
Am Dienstag hat uns Hannah Coenen begleitet und von ihrem Voluntariat in der Root-Foundation in Kigali/Ruanda berichtet. Da sie gerade erst zurück in Deutschland ist, konnte sie den Schülern von ihren noch ganz frischen Erfahrungen und Erlebnissen erzählen und hat jedem Schüler, jeder Schülerin ans Herz gelegt, nach dem Schulabschluss ins Ausland zu gehen, um über eine fremde Kultur, die eigene Kultur und sich selbst viel zu lernen.
Am Donnerstag hat Lydia Holter das Team ergänzt, auch sie hat ein Jahr in Ruanda gelebt und gearbeitet und konnte von ihren Erfahrungen als Kulturweitfreiwillige im Goethe-Institut berichten.

In den nächsten Wochen und Monaten wird fleißig weiter gearbeitet, um dann auch per Videokonferenz in Kontakt mit den Kids der Root-Foundation zu treten und sich über die Projekte auszutauschen.

Finally, es war rundum ein gelungener Start für einen Austausch zwischen Schülern zweier Orte – Netphen und Kigali, Deutschland und Ruanda, Europa und Afrika.

Das Team von 'Mach dir ein Bild Team' ist begeistert von der Motivation und dem Engagement der Schüler und der freundlichen Unterstützung der Lehrer und
freut sich auf all das, was noch kommt! Wir machen weiter.

Das „Mach dir ein Bild“ - Team

Der Artikel hierzu in Der Westen.

 

// 'Mach dir ein Bild'-Team zu Besuch an der Partnerschule in Netphen //

Am Montag haben wir unserer Partnerschule in Netphen einen Besuch abgestattet und die Workshops vorgestellt, die ab Septemeber starten werden.

Die Schüler der 9. und 10. Klassen haben die Möglichkeit, an Workshops in den Bereichen Fototgrafie, Film, Musik, Tanz, Radio oder an einem Sprachkurs in Kinyarwanda teilzunehmen.

In den nächsten Wochen und Monaten werden nicht nur in Netphen, sondern zeitgleich auch in der Rootfoundation in Ruanda Workshops stattfinden.

Innerhalb der Workshops werden Fotos gemacht, es wird eine tänzerische Choreographie und ein Song für ein gemeinsames Musikvideo der Schüler in Deutschland und Ruanda entwickelt. Es werden Bilder entstehen aus dem Leben der Kinder und dabei wird immer wieder der Kontakt zwischen den Schülern in Deutschland und denen in Ruanda hergestellt. Sie werden sich über Videotelefonie gegenseitig Tanzmoves zeigen oder das Musikvideo gestalten.

Es ist der Startschuss für einen Austausch zwischen Schülern zweier Orte – Netphen und Kigali, Deutschland und Ruanda, Europa und Afrika.

Wir freuen uns auf all das, was noch kommt!

Das „Mach dir ein Bild“ - Team

 

Zum Artikel in 'Der Westen' geht es HIER.

Partnerschaft zwischen Root Foundation und Realschule in Netphen

Es gibt tolle neue Nachrichten:

„Mach dir ein Bild“ und die Root Foundation Ruanda schließen sich zu einer Partnerschaft mit der Realschule am Kreuzberg in Netphen zusammen. Viele Schulen haben sich beworben, diese Schule stach heraus. Motivierte, wunderbare Schüler haben Lust darauf, in den nächsten Jahren gemeinsam mit uns einen kulturellen Austausch zu initiieren. Heute war der Startschuss. Projektleiterin Marie Köhler und Projektmitglied Anke van de Weyer reisten nach Netphen, um die Partnerschaft zu besiegeln. Die Root Foundation in Ruanda war per Internet zugeschaltet. Ab jetzt wird zusammen mit Kindern, Schülern und Lehrern, getanzt, fotografiert, musiziert, fotografiert und gefilmt. Wir freuen uns auf tolle Projekte und eine wunderbare Zeit.

Alles Gute. Das „Mach dir ein Bild“ - Team

Fotos: Anke Van de Weyer

zum Artikel in "Der Westen" geht es hier.

"Mach dir ein Bild" in Ruanda

Liebe „Mach dir ein Bild“ Freunde,
unser Team und Marie Köhler sind in Ruanda angekommen. Wir freuen uns von Herzen diesen Samstag mit der Ausstellungsreihe im Goethe Institut Kigali und in der Root Foundation zu beginnen. Interessierte erwartet ein großartiges, buntes Programm mit Tanz, Gesang und Theater, das die Kinder der Root Foundation, die Studenten der Green Hills Akademie und die Mitarbeiter aus Musanze für das Publikum einstudiert haben. Zusätzlich werden ihre Bilder in den Räumlichkeiten vor Ort und im Goethe Institut ausgestellt. Auch für die Kinder wird es das erste Mal sein, dass sie ihre Bilder in dieser Größe betrachten können. Jedem Kind wird ein Bildband überreicht werden. Wir sind schon voller Vorfreude diesen Moment mit allen Beteiligten und Besuchern teilen zu dürfen.

"Mach dir ein Bild" auf der SURPRISE ME

"Mach dir ein Bild" ist von Freitag, den 28.11. bis Samstag, den 29.11. auf der "SURPRISE ME"
Plattform für Fotografie und Fotoprojekte im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen uns und unseren Stand zu besuchen.

Liebe Grüße
Das "Mach dir ein Bild"-Team

Mach dir ein Bild in Ravensburg

Heute eröffnete im Ravensburger Rathaus eine Ausstellung über Mach dir ein Bild.
Wir danken allen Besuchern, die zu diesem tollen Abend beigetragen haben.

Die Ausstellung ist noch täglich während der Öffnungszeiten des Rathaus Ravensburg bis zum 10 Oktober 2014 zu sehen

Mach dir ein Bild auf der Photokina

Ein Studententeam aus dem Fachbereich Medien der Uni Köln, begleitete „Mach dir ein Bild“ auf der diesjährigen Photokina. Die fertige Videodokumentation könnt ihr euch hier anschauen:
 

Wir danken Alina Samsonija und ihrem Team. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit euch.

Am Dienstag den 02.09.2014 berichtete Marie Köhler im WDR Fernsehen über das Projekt in Ruanda

Liebe Freunde und Unterstützer von 'Mach Dir ein Bild'!

Ich bin nun schon eine Weile zurück aus Ruanda und auch mit dem Abstand einiger Wochen kann ich sagen, dass es eine über alle Maßen besondere Zeit in diesem wunderschönen Land mit seinen ebenso wunderbaren Menschen war.

In der letzten Woche hatte ich die Gelegenheit, einem Redakteur des WDR meine Erfahrungen und Eindrücke über den Verlauf des Projektes in Ruanda und meine, besser: unsere gemeinsame Idee über Gegenwart und Zukunft von 'Mach Dir ein Bild' zu schildern.

Im Rahmen der Sendung WESTART lief der Bericht am 02.09.2014 im WDR Fernsehen und kann unter folgendem Link online angesehen werden.

http://www1.wdr.de/fernsehen/kultur/west-art-magazin/sendungen/machdireinbildkoehler100.html

Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere die Zeit findet, einzuschalten. Und ich freue mich sowieso immer über ein Feedback.

In diesem Sinne,
 
Mit den besten Grüßen aus Herne
Eure
Marie Köhler

Die Unterstützerkampagne war erfolgreich. DANKE!

Nach einem Herzschlagfinale haben wird es geschafft: die Unterstützerkampagne bei Startnext ist Sonntagnacht um 24:00 Uhr erfolgreich zuende gegangen. Wir haben nun unglaubliche 15.111,00 € zur Verfügung, um ‚Mach dir ein Bild‘ in Ruanda fortzuführen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern, bei allen, die mit uns an das Projekt geglaubt und es so großzügig gefördert haben.
Nun können wir weiterdenken und weitermachen. In den kommenden Wochen werden wir mit unseren Partnern in Ruanda alle notwendigen Schritte in de Wege leiten, damit jeder Euro, jede Unterstützung exakt dem Zwecke zu Gute kommt, für den er vorgesehen ist.

Danke! Die einhundert Kinder der Root Foundation und die Kinder der Twa, dem Pygmäenstamm aus Ruhengenie, können nun selbstbestimmt an einer Zukunftsperspektive arbeiten.
Und wir werden reich belohnt dafür; wir erhalten die einzigartige Möglichkeit, ihnen dabei zuzuschauen. Auf diese Weise bekommen wir einen Einblick in die afrikanische Kultur Ruandas. Ein Einblick, der uns sonst verwehrt bliebe und von dem wir nun profitieren können. Indem wir von Afrika lernen.

Wer das Projekt über den Ablauf der Kampagne unterstützen möchte, kann hierzu gern unser Projektkonto nutzen. Vor sind dankbar für jegliche Form der Unterstützung.

Mach Dir ein Bild
Konto: 11031242
BLZ: 432 500 30
IBAN: DE39432500300011031242
BIC: WELADED1HRN
Herner Sparkasse


Mit hocherfreuten Grüßen aus Herne


Marie Köhler

2000 Euro in 12 Stunden für „Mach dir ein Bild“

Es wird wirklich sehr knapp. Es fehlen noch 2000 Euro und wir haben noch 12 Stunden Zeit. Wir bitten euch ein letztes Mal, dieses wunderbare Projekt zu unterstützen.


„Es gibt so viel Großartiges in Rwanda zu entdecken, es gibt tolle Filmemacher, Musiker, Tänzer. Es gibt so viele Kinder mit unglaublich kreativem Potential. Ich wünsche mir, dass Rwanda das erkennt und seine Kinder fördert und ich wünsche mir, das die westliche Welt ihre Sicht auf Rwanda verändert und bereit ist, von den Menschen aus Rwanda zu lernen.“

Marie Köhler


„Ein paar Euros noch und Ruanda macht weiter Fotos, die wir hier dann sehen können. Sehen sollten. Damit wir mal checken, wie's da unten ist. Schwierig, ja. Aber gut vor allem, die Menschen. Das Land. Die Art, mit dem, was man vorfindet, umzugehen und etwas damit zu unternehmen. Das geht da mehr als hier. Finde ich.“

Chris Wawrzyniak

„Mach dir ein Bild“ ist ein solidarisches Projekt, aber in erster Linie aus dem Grund, dass es keine hierarchische Struktur hat und somit Menschen auf Augenhöhe begegnen kann. Es zu unterstützen heißt nicht, zu schenken. Es heißt, und hier ist vielleicht die Schnittstelle von Solidarität und Augenhöhe, zu kaufen. Liebe Leute, es ist fast geschafft. Bitte, kauft etwas Schönes aus der Liste rechts von hier und freut euch auf mehr.“

Jens Steinmann

„Ich wünsche mir, das die Kinder mit ihrem unverstellten Blick mehr Menschen erreichen und den oftmals vorurteilsreichen Blick eines ganzen Kontinentes auflösen und wir von Afrika und Menschen lernen können und auch verstehen, dass dieser Kontinent mehr Vielfalt und Unterschiede hat, als es Farben auf dieser Welt.“

Sabine Meyer-Sow

„Mach dir ein Bild“ führt die Idee der Sozialen Plastik konsequent fort. Durch das eigene Festhalten an der Idee, dass Kunst auch gesellschaftlich etwas verändern kann, schafft Marie für andere eine Basis für Kreativität und Offenheit."

Patrick Praschma